Immobilien für behinderte KinderFamilien, die Kinder mit einer körperlichen Behinderung haben, stellen auch besondere Erfordernisse an die eigene Wohnung bzw. das eigene Haus. Das Wohnumfeld und die Wohnraumgestaltung müssen auf bestimmte Bedürfnisse abgestimmt und ausgelegt sein. Meist suchen sich diese Familien auch meist sehr langfristig eine Immobilie , die auch der zukünftigen Entwicklung des Geschädigten gerecht sind. Mit eingeschlossen werden neben den Bedürfnissen des Kindes auch die des Betreuungspersonals und gegebenenfalls der Therapeuten. Bei einem Neubau eines Massiv- oder [8304] werden je nach Behinderung laut DIN-Norm entsprechende Anforderungen gestellt, die etwaige Hindernisse o.ä. von vornherein ausschließen um eine Immobilie barrierefrei zu gestalten. Hinsichtlich der Einrichtung und Ausstattung der einzelnen Wohnräume sind zum Beispiel im Bad entsprechende Vorgaben zu beachten. Die Größe muss so ausgelegt sein, dass ein Rollstuhl ohne Probleme agieren kann. Entsprechende Halterungen an WC Dusche und Badewanne müssen vorhanden sein. Leben in der Wohnung mehr als drei Personen, ist es notwendig, dass noch ein separater Sanitärraum für das behinderte Kind vorhanden ist. Je nach Grad der Behinderung kann auch ein Therapieraum eingerichtet werden. Handelt es sich um eine Immobilie mit mehreren Stockwerken, sollte man darauf achten, dass ein Aufzug installiert ist. Dies sollte vor allem beim geplanten Kauf einer Eigentumswohnung beachtet werden. Schwieriger wird es, wenn eine Wohnung oder ein Wohnhaus zur Miete gesucht wird. Die Angebote dieser Art sind nach wie vor sehr rar. Familien, die eine behinderten gerechte Wohnung suchen, finden in den einschlägigen Zeitungen, in denen Vermieter ihre Wohnungen inserieren, leider sehr wenige Angebote. Pilotprojekte in mehreren deutschen Städten möchten diesem Umstand entgegenwirken und fördern das behindertengerechte Wohnen. Viele Vermieter scheuen leider die hohen Kosten für die Gestaltung einer entsprechenden Wohnung. Für viele Familien mit behinderten Kindern bleibt meist nur der Gang zu karitativen Einrichtungen, um behindertengerechte Wohnungen zu finden. Hier werden in jedem Ortsverband die entsprechenden Immobilien gelistet, die sich in den einschlägigen Zeitungen vielleicht nicht finden lassen.
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