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Museum zeigt die Geschichte der Designer Sonnenbrillen auf

Die Geschichte der Sonnenbrillen (edel-optics.de/Sonnenbrillen...html) bzw. dahingehender Bestrebungen reicht sehr viel weiter zurück, als manch einer für möglich halten würde. So hat die Menschheit schon früh festgestellt, dass das grelle Sonnenlicht den Augen unangenehm ist und bisweilen sogar schaden kann. Dies bekamen natürlich besonders jene Naturvölker zu spüren, die in einem entsprechenden Umfeld lebten, wo dieser Effekt besonders zum Tragen kam.

Insbesondere betroffen davon war natürlich jene Völker (wie beispielsweise die Eskimos), die in den eisigen Regionen dieser Erde lebten. Sie schafften sich früh Abhilfe, indem sie "Brillen" herstellten, die meist massiv und aus Materialien wie Knochen gefertigt waren. Nur ein kleiner Schlitz auf Augenhöhe ermöglichte durch diese Gebilde hindurch zu blicken, schützte aber auch gleichzeitig vor dem Sonnenlicht.

Die Erkenntnis, dass entsprechend farbige Gläser und dergleichen ebenfalls die Wirkung des Sonnenlichts dämpfen konnten, wurde bereits zu Zeiten der Antike genannt. So ist dokumentiert, dass Kaiser Nero dazu neigte, sich die Kämpfe der Gladiatoren durch einen grünen Smaragd zu betrachten. In der lichten Arena sollte dies dazu dienen, seine Augen zu schonen. Die eigentliche Entwicklung der Sonnenbrille begann aber erst im 15. Jahrhundert. Diese frühen "Lichtschutzbrillen" waren mit farbigen Gläsern versehen. Die Färbung des Sonnenbrillenglas war meist grün, bisweilen aber auch blau. Im 18. Jahrhundert wurden Sonnenbrillen in China sehr beliebt und waren dort (zumindest unter den Wohlhabenderen) recht verbreitet. Auch in Europa wurden zu jener Zeit Monokel, Zwicker und Scherenbrillen bisweilen mit entsprechenden Gläsern versehen. Damals stand natürlich auch der praktische Nutzen im Mittelpunkt. Einfaches Sonnenglas wurde nicht etwa auffällig in Szene gesetzt. Die Gewichtung des praktischen Nutzens lässt sich auch daran ablesen, dass das Material für das Sonnenbrillengestell meist auch ganz im Dienste des Lichtschutzes entworfen wurde. So wurden Materialien wie Stoff oder Leder genutzt, um auch seitlich eine Lichteinwirkung zu verhindern. Bis zu den Designer Sonnenbrillen heutiger Tage war es also noch ein langer Weg.

In der Folgezeit erfuhr die Herstellung von Sonnenbrillen mehrere Innovationen. So wurden diese auch optisch immer genauer. Wichtig war in diesem Zusammenhang ein Verfahren, das ein dünnes Auftragen der Farbe auf das Glas ermöglichte. Und zwar wurden dünn gefärbte Gläser auf die optischen Gläser aufgekittet. Damit umging man das Problem, dass Brillengläser mit unterschiedlich hohen Stärken zu verschiedenen Tönungen neigten, wenn man sie direkt färbte. Der ersten Boom um die Sonnenbrillen trat nach dem Zweiten Weltkrieg auf. Damals wurde auch erstmals billigere von hochwertigem Produkten differenziert. Letztere waren meist von fachlichen Optikern nach Maß entworfen. Und Somit wurde der Grundstein für die heutige Vielfalt an Sonnenbrillen gelegt. Heute sind Sonnenbrillen von renommierten Herstellern, wie Oaklay und Konsorten, ein begehrter Markenartikel und ein modisches Accessoire ersten Ranges. Das liegt nicht zuletzt daran, weil eine Marken-Sonnenbrille sofort auffällt.